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Kleinere Getreideernte erwartet

  markttipps

2026/27 dürfte die Getreideernte in der Ukraine kleiner ausfallen als im vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Analysten rechnen derzeit mit 58,7 Mio. Tonnen, was ein Minus von 4% wäre. Um 14% unter Vorjahresniveau soll die Weizenernte liegen; bei Mais wird hingegen ein Plus von 3% erwartet. Trotz einer insgesamt kleineren Erntemenge sollen die Getreideexporte um 4% auf 42 Mio. t steigen, bedingt durch hohe Lagerbestände.

Die Landwirte in der Ukraine werden im laufenden Wirtschaftsjahr 2026/27 voraussichtlich weniger Getreide ernten als im Vorjahr. Analysten des Beratungsunternehmens APK-Inform schätzen das Getreideaufkommen aktuell auf rund 58,7 Mio. Tonnen; das wären 4% weniger als die 2025/26 eingebrachte Menge von rund 61 Mio. Tonnen.

 

Deutlich schlechter wird laut der Prognose die Weizenernte ausfallen. Gerechnet wird mit etwa 20 Mio. Tonnen, womit das Vorjahresaufkommen um 14% unterschritten würde. Gerste dürfte mit 5,1 Mio. Tonnen den Vergleichswert um 5% verfehlen. Um 3% höher als im Vorjahr soll die Maisernte ausfallen; hier werden 31,8 Mio. Tonnen erwartet.

 

Trotz der voraussichtlich kleineren Ernte rechnet APK-Inform damit, dass die Ukraine mehr Getreide exportieren wird als 2025/26. Der Grund dafür sind hohe Lagerbestände, die auf 11,4 Mio. Tonnen beziffert werden. Die Marktexperten gehen davon aus, dass die Getreideausfuhren bei 42 Mio. Tonnen liegen werden; damit würde die Vorjahresmenge um etwa 4% überschritten.

 

Laut dem stellvertretenden Landwirtschaftsministerium Taras Vysotskyi sind die im Herbst ausgesäten Getreidebestände bislang gut durch den Winter gekommen. In den meisten Regionen würde die Auswinterungsverluste 3 bis 5% nicht überschreiten. Doch selbst höhere Verluste seien kein großes Problem für die landwirtschaftlichen Betriebe, da der Anteil von Wintergetreide in der Regel nur bei 20 bis 30% liege. AgE

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